Die #AllesDichtMachen-Kampagne

Die #AllesDichtMachen-Kampagne polarisiert und zeigt die aktuelle Zerrissenheit der bundesrepublikanischen Gesellschaft in Bezug auf die aktuellen Corona-Regierungsmaßnahmen.

Die Youtube-Kommentare unter den Videos zeigen partiell ein sehr hässliches Gesicht von Corona-Lockdown-Befürworten in Bezug auf die hier wahrgenommene Meinungsfreiheit. Einige Beispiele (Stand: 23.4.21):

Die armen GEZ-finanzierten Fernsehdarsteller leiden sichtbar unter der Pandemie, es ist bestimmt ganz schlimm, sich in einer Altbauwohnung in Charlottenburg zu langweilen, bis das nächste Angebot vom „Traumschiff“ kommt.

Wenn Atilla Hildmann einen wohlwollend teilt, ist man eindeutig auf der ganz falschen Seite der Geschichte. Richtig widerliche Aktion.

Da sieht man mal wieder, wie gefährlich Corona ist – das Virus kann schwere Hirnschäden verursachen. Sogar dann, wenn man gar nicht infiziert ist. Und es kann Schauspielerkarrieren beenden. Ich bin echt erschüttert.

Schauspieler sind jetzt die neuen Fachärzte oder wie? Dieses Video ist ein Trauerspiel für mich. Die sollten mal auf die Intensivstationen gehen und einen Zettel unterschreiben, dass sie sich im Falle einer schweren Infektion nicht beatmen lassen würden.

Wäre besser gewesen, wenn diese Leute sich ehrlich geäußert hätten. So aber zeigt das nur, dass sie selbst Angst vor Sanktionen in den Medien haben, weshalb sie hier Ironie, Sarkasmus und Schauspiel als Instrument zur verkappten Meinungsäußerung nutzen. Das ist eigentlich echt ein Armutszeugnis in einer ‚Demokratie‘, wo angeblich die freie Meinungsäußerung gilt und man unterschiedliche Meinungen respektieren sollte.

Gesundheitsminister Jens Spahn zeigt dagegen Verständnis und bietet den #allesdichtmachen-Teilnehmern und Initiatoren das Gespräch an:
https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-105851~player.html

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