Drosten und Kollegen warnen Facebook und Co. davor, „Lügen, Verdrehungen und Fantasien, die uns alle bedrohen, weiter anzufachen“

Christian Drosten und mehr als 100 weitere Ärzte, Krankenpfleger/innen und Gesundheitsexperten/innen wenden sich laut Merkur.de in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit und appellieren gegen Fake News. Dort wird unter anderem erläutert:

Die Flutwelle an falschen und irreführenden Inhalten über das Coronavirus ist kein isolierter Ausbruch von Desinformation, sondern Teil eines globalen Problems. Auf Facebook haben wir Behauptungen beobachtet, dass Chlordioxid Menschen hilft, die an Autismus und Krebs leiden, dass Millionen von Amerikanern durch die Polio-Spritze ein „Krebsvirus“ verabreicht wurde oder dass ADHS von den großen Pharmakonzernen erfunden wurde usw.

Technologieunternehmen, die sowohl die Verbreitung von Ideen erleichtern, als auch davon profitiert haben, befinden sich in einer unvergleichlichen Machtposition und sind dafür verantwortlich, der tödlichen Verbreitung von Fehlinformationen entgegenzuwirken, um zu verhindern, dass soziale Medien unsere Gesellschaft kränker machen. Um Leben zu retten und das Vertrauen in die wissenschaftlich fundierte Gesundheitsversorgung wiederherzustellen, müssen die Tech-Giganten aufhören, die Lügen, Verdrehungen und Fantasien, die uns alle bedrohen, weiter anzufachen.

Drosten selber kritisiert zudem durch einen Retweed (siehe unten) auch die Berichterstattung der BILD über seine Person mittels eines Artikels im Bildblog:

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