(Fast) alles vertagt? Gegen Intransparenz von Corona-Statistiken!

Wie viel Lockerung bei Corona kommt? Wohl wenig, so wie es um 17:08 Uhr am 30.4.2020 vor der Pressekonferenz der Bundeskanzlerin aussieht. Wenigstens Spielplätze sollen wieder aufmachen, so die aktuellen Gerüchte. Sonst aber? Nix bzw. fast nix!

Dabei kommen immer mehr Fragen in Bezug auf die aktuellen Corona-Statistiken auf. So kritisiert die Hamburger Morgenpost in ihrer Ausgabe vom 30.4.2020 die Informationspolitik der Hansestadt: Obwohl die Corona-Fallzahlen auf Bezirksebene bekannt seien, werden sie nicht veröffentlicht. Warum nicht? Wie viele Tests werden in den jeweiligen Altersgruppen durchgeführt? Auch hierzu keine Information verfügbar, nur so viel: Es gibt viele freie Kapazitäten für Coronatests.

Der „Püschel-Report“, also die wichtige Aussage, das es in Hamburg keinen einzigen Coronatoten (also Personen, die im Zusammenhang mit Corona verstorben sind!) gibt, der nicht nicht eine oder mehrere Vorerkrankungen hatte, wurde nicht von der Politik, sondern von der Presse veröffentlicht. Warum diese Intransparenz der Politik in einer zunehmend wirtschaftlich prekären Lage für viele Zielgruppen?

Vertagen ohne Begründung?

Statistiken ohne Veröffentlichungen?

Nein, liebe Regierung und liebe Politiker/Innen! Bitte zügig ändern …

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